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Elise Haas – Eine unbekannte jüdische Lyrikerin aus Trier.
Fortbildungsangebot: Verunsichernde Orte - Weiterbildung Gedenkstättenpädagogikam 26. und 27. Oktober 2011 für LAG-Mitglieder Ort: Osthofen Zeit: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Lehrkräfte und PädagogInnen in der historisch-politischen Bildung, ist aber auch für sonstige Interessierte offen. Programmbeschreibung: „Verunsichernde Orte“ ist ein Fortbildungsangebot, das im Rahmen des Bundesmodellprojektes „GedenkstättenPädagogik und Gegenwartsbezug – Selbstverständigung und Konzeptentwicklung“ (2007 – 2010) entwickelt wurde. Unter Mitarbeit von 12 Gedenk- und Bildungsstätten aus Deutschland, Österreich und Polen sind Übungen entstanden, die vor allem der Selbstreflexion der PädagogInnen dienen. Diese Übungen wurden in Fortbildungen an den Gedenkstätten erprobt, evaluiert und weiter entwickelt. Gleichzeitig sind Trainerinnen und Trainer ausgebildet worden, die nun für die Leitung von Seminaren zur Verfügung stehen. Viele der Übungen empfehlen sich zudem als Reflexions-Angebote nicht nur an Gedenkstätten an Orten der NS-Massenverbrechen, sondern auch an anderen Orten, die der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts gewidmet sind. Ziel der Fortbildung ist es, den pädagogischen Mitarbeitern, insbesondere auch Lehrerinnen und Lehrern, die regelmäßig Gedenkstätten mit Gruppen besuchen, einen Rahmen zur Selbstreflexion und zum gemeinsamen Reflektieren über realistische Ziele und angemessene Methoden anzubieten. Wie kann man den Gedenkstättenbesuch in die Vermittlung des Themas Nationalsozialismus ideal einpassen? Das genaue Programm wird erst zwei Wochen vor Beginn der Fortbildung festgelegt, wenn die Zusammensetzung der TeilnehmerInnen feststeht. Das Themenspektrum reicht von „Selbstverständnis der Gedenkstätte“ über „Toleranzgrenze“ bis hin zu „Führung inklusiv gestalten“. Anmeldung bis 30. August 2011 in der Gedenkstätte KZ Osthofen unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. oder Tel.: 06242-9108 0 Fax: 06242-9108 20.
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Die Wiederentdeckung der Dichterin Elise Haas (1878-1960) gleicht einem Kriminalfall: Vor einigen Jahren entdeckte der Gymnasiallehrer und LAG-Mitglied Willi Körtels in einer New Yorker Zeitung von 1947 den Hinweis auf eine Trierer Lyrikerin und Überlebende aus Theresienstadt namens "Elise Marx". Detaillierte Detektivarbeit und die Recherche in Archiven und Nachlässen weltweit ergaben, dass der wahre Name dieser vergessenen Autorin „Elise Haas“ lautete.